Überführung von Urnen und Leichnamen

Überführung von Urnen und sterblichen Hüllen von verstorbenen Personen nach Spanien​

13.10.2020
Überführung von Urnen mit Asche von Verstorbenen von Deutschland nach Spanien
 
​In Spanien besteht keine Pflicht zur Beisetzung von Urnen auf einem Friedhof.
 
In Spanien sind die Krematorien befugt die Urnen oder Aschebehälter an die Familienangehörigen zu übergeben. Die Familienangehörigen dürfen über den Verbleib der Urne ihrer Angehörigen frei entscheiden. So können sie diese zu Hause aufbewahren, auf einem Friedhof in einer Nische, in einer Urnenwand oder auch an einer anderen Pietät gewidmeten Stelle bestatten oder die Asche verstreuen, solange dieses nicht an öffentlichen Plätzen vorgenommen wird. Eine Seebestattung bedarf einer Erlaubnis der örtlichen Behörden.
 
Die Überführung von Urnen nach Spanien sowie ihr Transport innerhalb des Landes unterliegen keinen speziellen sanitären Erfordernissen. Ausnahmen sind solche Fälle, bei denen durch die Sterbeursache eine Gefahr für die Hygiene oder die Volksgesundheit ausgehen könnte.
 
Außer, dass die Urne außen mit dem Namen des Verstorbenen, deren Asche sie beinhaltet, beschriftet sein muss, (Art. 53 del Decreto 2263/1974, de 20 de julio, por el que se aprueba el Reglamento de Policía Sanitaria Mortuoria) sind bei der Einfuhr der Urne nach Spanien keine besonderen Zollformalitäten zu berücksichtigen. Es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Urne wie jedes andere abgegebene Reise- oder Handgepäck behandelt werden kann und dass das Sicherheitspersonal und die Zollbeamten, z.B. an Häfen oder Flughäfen, befugt sind, die Urne bei der Aus- bzw. Einreise zu inspizieren. Es wird empfohlen sich bei der Reisegesellschaft über die jeweiligen Transportformalitäten von Urnen zu informieren.
 
Für den Transport und die Überführung der Urne von Deutschland nach Spanien ist eine Genehmigung seitens der spanischen Konsulate nicht erforderlich.
 
 
Beförderung von Leichnamen nach Spanien
 
Die internationale Beförderung der sterblichen Hülle verstorbener Personen ist derzeit geregelt durch das Abkommen von Berlin, vom 10.02.1937, und durch das Übereinkommen von Straßburg über die Leichenbeförderung, vom 26.10.1973, welches Spanien am 05.02.1992 ratifiziert hat (Acuerdo sobre el traslado de cadáveres, hecho en Estrasburgo el 26.10.1973, en vigor para España desde el 19.04.1992).
 
Gemäß dem Übereinkommen von Straßburg wird für die Leichenbeförderung nach Spanien einzig der von der zuständigen Behörde des Abgangsstaates ausgestellte Leichenpass verlangt.
 
Um den notwendigen Leichenpass ausstellen zu können, muss die zuständige Behörde sich versichern, dass alle im Abgangsstaat geltenden medizinischen, gesundheitlichen, verwaltungsrechtlichen und rechtlichen Bestimmungen über die Leichenbeförderung und gegebenenfalls über die Beisetzung und Exhumierung des Artikels 5 des Übereinkommens erfüllt worden sind.
 
Die Notwendigkeit einer Mitwirkung bzw. Genehmigung für die Überführung sterblicher Überreste von Deutschland nach Spanien durch die konsularischen Vertretungen im Abgangsstaat, insbesondere durch dieses Generalkonsulat in Hamburg, ist durch das Übereinkommen von Straßburg entfallen.
 
Für weitere Informationen können Sie sich telefonisch unter der Rufnummer  +49 40 41464619 an dieses Generalkonsulat wenden.

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